Wenn soziale Herkunft Karrierechancen beeinflusst
Nicht alle starten mit denselben Voraussetzungen ins Berufsleben.
Und trotzdem sprechen wir im Arbeitskontext noch viel zu oft ausschließlich über Leistung, Potenzial und Cultural Fit.
👉 Was dabei häufig unsichtbar bleibt: soziale Herkunft.
Klassismus - also Benachteiligung aufgrund von sozialer Herkunft - zeigt sich nicht nur in sichtbaren Barrieren, sondern oft in den stillen Selbstverständlichkeiten des Berufsalltags:
– Welche Sprache und Codes als „professionell“ gelten
– Welche Formen von Auftreten als kompetent gelesen werden
– Wer in Networking-Veranstaltungen selbstbewusst und souverän auftritt
– Wessen Kompetenz schneller anerkannt wird.
Gerade in anspruchsvollen Arbeitsfeldern wirken diese unausgesprochenen Normen besonders stark ❗️
In meinen Workshops zu Klassismus schaffen wir Raum, um genau diese Strukturen sichtbar zu machen:
➡️ Welche Vorteile erscheinen uns selbstverständlich?
➡️ Wo verwechseln wir Struktur mit individueller Leistung?
➡️ Und was können wir konkret tun, um klassistische Barrieren im Arbeitsalltag abzubauen?
Denn Chancengerechtigkeit beginnt dort, wo wir das Unsichtbare sichtbar machen und darüber sprechen.
P.S. Letztes Jahr war ich selbst als “Inspiration of the Year” als soziale Aufsteigerin bei Netzwerk Chancen nominiert.
Foto: Netzwerk Chancen