Klassismus erkennen, soziale Herkunft sichtbar machen (Kopie)

Passend zum deutschen Diversity Tag durfte ich im NEGZ - Arbeitskreis Diversity einen Vortrag zum Thema Sozial Herkunft und Klassismus halten.

Wir schauten gemeinsam auf das Thema, über das noch viel zu selten gesprochen wird - Klassismus, also Benachteiligung und Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft oder sozialer Position.

Denn soziale Herkunft prägt mehr, als wir oft wahrhaben wollen: Bildungswege, Sprache, Beruf, Netzwerke, gesellschaftliche Teilhabe. Und manchmal auch die Frage, ob Menschen sich bestimmte Räume, Rollen oder Zukunftschancen überhaupt zutrauen, wer sich selbstverständlich zugehörig fühlt und wer sich Zugehörigkeit immer wieder erarbeiten muss.

Im Vortrag geht es konkret darum, warum soziale Herkunft eine zentrale Diversity-Dimension ist, was Klassismus mit Alltag und Organisationen zu tun hat und wie wir gerechtere Chancenräume schaffen können.

Im Arbeitskreis Diversity der NEGZ · Kompetenznetzwerk Digitale Verwaltung möchten wir durch unsere Aktivitäten nicht nur Vielfalt sichtbar machen, sondern auch die Strukturen hinterfragen, die bestimmen, wer Chancen bekommt, wer gehört wird und wer sich selbstverständlich zugehörig fühlen kann.

Herzlichen Dank an das Team für die Einladung und die Möglichkeit, über diese s.g. „vergessene Diskriminierungform“ zu sprechen. Vor allem, darauf aufmerksam zu machen, dass Diversity auch bedeutet, soziale Ungerechtigkeit ernst zu nehmen und genauer hinzuschauen.

Hier geht es zur Video-Aufzeichnung “Klassismus erkennen, soziale Herkunft sichtbar machen”, Vortrag von Dr. Lela Grießbach

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Future Skills und Female Leadership